9. Jazz – Meeting Kühlungsborn

9. Jazz – Meeting Kühlungsborn 21. – 24.07.2010

21.07. Jazz-Meeting 20.00 Uhr Kunsthalle Kühlungsborn
Konzert mit der Gruppe „Bop Cats“
Klaus Berger: Piano
Carin Hammerbacher: Saxophon
Björn Lücker, Thoms Arp: Schlagzeug
Manfred Jestel: Bass
Bass + Piano + Saxophon + Schlagzeug = Jazz
Die Bop Cats sind Hamburgs bekannteste Jazzformation und machten gerade in letzter Zeit wieder verstärkt auf sich aufmerksam.
Sie hatten eine Live Sendung bei Radio Luxemburg, Auftritte bei der ARD im NDR 3, sowie eine Live Show im WDR.
Nunmehr seit 1966 als Gruppe mit wechselnder Besetzung unterwegs, gelten sie als Talentschmiede. Wenn eine Band so lange existiert, ist das schon eine ganze Weile. In den ersten Jahren fuhren sie mit der Straßenbahn zu ihren Auftritten.
Die Bop Cats sind international beliebt, festival-, funk-, fernseherfahren, in vielen Stilrichtungen zu Hause: Swing, Bebop, Cooljazz, Hardbop und Latinjazz.
Bop Cats, eine dynamische Gruppe voller eigener Ideen und eigenständiger Virtuosität. (Die Welt)
Purer Genuss, der die Kenner begeisterte. (Bremer Nachrichten)
Man kann aber auch die Jazz-Tradition in das 2. Jahrtausend hinein fortschreiben und sie mit vollkommen neuen, scheinbar gewagten, aber dennoch interessanten Spielelementen versehen. Ebendies haben die Bop Cats virtuos bewiesen. (Frankfurter Rundschau)
Die Bop Cats – sie sind Hamburgs musikalisches Tor zur Welt. (Darmstädter Echo)
Eintritt: 15,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 12,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293/7540

22.07. Jazz-Meeting 20.00 Uhr Kunsthalle Kühlungsborn
Konzert mit Jasper van’t Hof (Niederlande) – Piano Solo
„Jasper van’t Hof ist ein großartiger Pianist, einer, der vor musikalischen Ideen nur so zu sprudeln scheint, der die Möglichkeiten seines Instrumentes dazu nutzt, ihm immer wieder Überraschendes zu entreißen und in virtuose und humorvolle Kunstwerke zu verwandeln. Dafür gibt es nicht nur am Ende viel Beifall“ (Mindener Tageblatt, 2007)
JASPER VAN’T HOF zählt zu der kleinen Gruppe eigenständiger, europäischer Pianisten/Keyboarder – und er ist einer der erfolgreichsten.
Geboren wurde er am 30. Juni1947 als Sohn eines Jazztrompeters und einer klassisch ausgebildeten Sängerin in Enschede/Niederlande.
Sehr früh zeichnete sich bei ihm ein großes musikalisches Interesse ab, er bekam Klavierunterricht und schrieb im Alter von 14 Jahren seine ersten eigenen Kompositionen. Zunehmend begann er sich für Jazz zu interessieren, schon als 19jähriger nahm er an verschiedenen Jazzfestivals teil und heimste Preise ein.
JASPER VAN’T HOF hat eine Vorliebe für eigenwillige, oft asymmetrische, melodische, harmonische und metrische Entwicklungen, die seinem Spiel eine unverwechselbare Identität verleihen. Sein Umgang mit den Keyboards ist von verblüffendem Einfallsreichtum.
VAN’T HOFS Klangbilder und -welten fangen den Hörer ganz selbstverständlich ein, weil alle Geräusche, elektronisch transformierte oder modulierte Naturklänge, instrumentale Klangfarben und Rhythmen, musikalische, gestaltete Einfälle sind – keine ‚Sounds‘ die mehr oder weniger zufällig auf der Maschine gefunden werden.
Ersten großen europäischen Erfolg feierte er mit der Band ASSOCIATION P. C., die VAN’T HOF 1969 gemeinsam mit dem niederländischen Schlagzeuger Pierre Courbois und dem deutschen Gitarristen Toto Blanke gründete, als Bassist fungierte der Deutsche Sigi Busch. Die Band führte eine bis dahin in dieser Qualität nicht gekannte Synthese von Jazz und Rock vor, die 1971 bei den Berliner Jazztagen als Sensation gefeiert wurde.
1984 gründete er die afro-europäische Formation PILI-PILI. Mit seinem ersten Album erzielte er einen riesigen Erfolg vor allem in der Dance- und Pop-Szene.
Seine erste große Würdigung erhielt JASPER VAN’T HOF zum 50. Geburtstag in Holland mit dem renommierten BIRD AWARD. Im April 2003 erschien 25 Jahre nach der ersten Piano-Solo-CD endlich seine neue Studio-Solo-CD. Aufgenommen wurde sie im November 2002 im Sendesaal von Radio Bremen. Hauptthema ist das Erklärbare, Mathematische und Wiederkehrende in der Musik, inspiriert von Gödel-Escher-Bach, die in Musik, Malerei und Mathematik dieser Formel auf den Grund gegangen sind.
Eintritt: 15,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 12,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293/7540

23.07. Jazz-Meeting 20.00 Uhr Kunsthalle Kühlungsborn
Konzert mit der Gruppe „For Free Hands“
Zeitgenössischer europäischer Jazz
Andreas Brunn (Deutschland): 7-saitige Akustikgitarre, E-Gitarre & e-bow
Vladimir Karparov (Bulgarien): Sopran- & Tenorsaxophon
Dimitris Christides (Griechenland): Schlagzeug, Perkussion
Jonathan Robinson (USA): Kontrabass, E-Bass
For Free Hands verkörpern einen immer stärkeren Bezug des zeitgenössischen Jazz auf europäische Musiktraditionen. Dabei werden lebendige, urbane Sounds kreiert, die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. In Berlin, der Stadt die mit ihrer faszinierenden und facettenreichen Szene eine ungeheure Anziehung auf Künstler aus aller Welt ausübt, trafen die Musiker dieses innovativen Ensembles zusammen. EUROPA wächst zusammen, FOR FREE HANDS liefern den Soundtrack.
Der Titel des neuen Albums – „Transversal“, also „quer zur Hauptrichtung“ – fasst die Bandphilosophie in einem Wort zusammen: For Free Hands gehen ungegangene Wege, lösen sich ab vom großen Strom der immergleichen Musik, stehen in keiner Tradition und dennoch auch wieder in allen zugleich. For Free Hands praktizieren die Verbindung von musikalischem Erbe mit zeitgenössischen Ideen. Von daher fühlen sie sich wohl, wo sie stehen: Quer zur Hauptrichtung, angekommen in der Gegenwart, aber die Vergangenheit nicht verleugnend. Und außerdem noch in die Zukunft schauend.
Balkaneske Brücken zwischen Jazz, freier Improvisation und Folklore bestätigen die Offenheit und Vielseitigkeit dieser Band, bestätigen den Willen, stets Neues aufzugreifen. In der Person von Charlotta Hagfors aus Finnland auch den Gesang. Hagfors klare Stimme verzaubert, wie bei „Wizards Cube“ und „Missing Geisha“ zu erleben, und bereichert For Free Hands um eine nordische Komponente.
Eintritt: 15,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 12,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293/7540

24.07. 20.00 Uhr Kunsthalle Kühlungsborn, Ostseeallee 48
Konzert mit dem Quartett „Sedaa“
“Sedaa“ bedeutet im Persischen „Stimme“ und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.
Eintritt: 15,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 12,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293/7540

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