Kühlungsborner Grenzturm – ein historisches Denkmal an der Strandpromenade

Unweit der Seebrücke kann man zwischen den Bäumen das historische Denkmal „“ erkennen. Authentischer kann man die Zeit der Teilung Deutschlands nicht erleben. Entlang der Ostsee standen zu Zeiten der DDR ca. 70 Türme dieses Typs, heute ist der Turm in nur noch einer von dreien, die an der Küste erhalten sind.
Die Mitglieder des Grenzturmvereins und die Anwohner Kühlungsborns machten es 1991 möglich, dass der Turm vor dem Abriss bewahrt wurde. Aufgrund der Initiative des Vereins wird die Turmanlage schrittweise restauriert und es entsteht eine Ausstellung, die Hintergrundwissen vermitteln soll. Zusätzlich wird ein lokalbezogenes Archiv angelegt; ein Flyer zur Grenzturmhistorie liegt in der Zeit des G8- Gipfels in deutscher und englischer Sprache aus.
Der Turm kann von Besuchern von innen und außen inspiziert werden, wobei das Besteigen des Turms ein einmaliges Erlebnis bietet. Einen realitätsnahen Eindruck erhält man durch die in ihren Originalzustand versetzte Kanzel an der Spitze des Turms. Dabei erhält man einen 360 Grad Panorama-Blick. Auch für die Sicherheit der Gäste ist mit einem speziellen System gesorgt.
Zusätzlich hat der Grenzturmverein verschiedene Fluchtversuche aus Kühlungsborn dokumentiert und Kontakt zu den Flüchtlingen
aufgenommen. Im Archiv des Vereins kann man Interessantes aus der Geschichte einiger Flüchtlinge erfahren.
Besichtigungen finden regelmäßig freitags von 15 bis 17 Uhr statt.

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